Assessment und Diagnostik

Assessment und Diagnostik

Kompetente Entscheidungen für die Trainingssteuerung

Beim Entwurf eines Trainingsplans der deine Entwicklung mit hohem Wirkungsgrad vorantreibt ist es wichtig, die technischen (z.B. Eiskunstlauf, Muay Thai…) und nicht-technischen (z.B. Athletik, Mental, Ernährung…) Leistungsanforderungen der Sportart zu kennen. Die Schlüsselfaktoren oder «key performance parameter KPI» können so gezielt getestet werden. Unnütze Tests zur Leistungsdiagnostik werden so vermieden; Zeit und Kosten gespart.

Erfolgsaussichten gezielt erhöhen

Smart und motivitiert vorankommen

Die Erkenntnisse aus den Tests informieren dich und uns über dein aktuelles Leistungsvermögen – wie ein «snapshot» – und erlauben kompetente Entscheidungen für eine effiziente und smarte Trainingsstrategie. Durch regelmässige Tests werden deine Fortschritte sichtbar, sorgen für Motivation und können gezielt für kurz-, mittel- und langfristige Trainingsanpassungen sowie Qualitätsmanagement genutzt werden.

Nervensystem

Wie gut werden alle Körperteile und Organe durch das Gehirn wahrgenommen und werden zur Koordination der Körperteile relativ zueinander und des Körpers im Raum genutzt? Wie gut ist Sehen, Gleichgweichtssinn und Propriozeption ausgeprägt?

Gehirn als Teil des zentralen Nervensystems, peripheres Nervensystem, Rezeptoren (Sensoren) und Effektoren (Muskeln)

Funktionale Beweglichkeit

Functional Range Assessment® FRA und isolierte Maximalkraftmessung im aktiven Bewegungsspielraum («range of motion» ROM) einzelner Gelenke.

Merkmale

Maximalkraft wird im Wesentlichen durch zwei Bedingungen beeinflusst. Zum einen die äussere Belastung durch Gewichte, zum anderen die Zeit um die maximale Kraft aufzubauen. Folglich ist Kraft durch mehrere spezifische Arten gekennzeichnet. Umgekehrt sind einige Ausdrucksformen ähnlich und können dennoch als einzelne Art klassifiziert werden.

Assessment und Diagnostik muss diese unterschiedlichen Ausprägungen daher berücksichtigen, um sie – je nach Sportart und Tätigkeit – isoliert zu bestimmen und gleichzeitig nutzlose Messungen zu minimieren.

Überblick

Die unabhängigen Ausprägungen von Kraft sind im Diagramm darstellt. Obwohl jede etwas Überschneidung mit der anderen hat, unterscheiden sie sich genug, um als unabhängige und spezifische Ausprägung zu gelten.

Ausprägungen von Kraft Überblick

Einordnung

Jede Ausprägung von Kraft ist durch eine unterschiedliche Kombination von äusserer Belastung (Gewicht) und Zeit für die neuromuskuläre Krafterzeugung bestimmt.

Ausprägungen von Kraft Einordnung

Viele Sportarten und Aktivitäten erfordern verschiedene Bewegungen mit hoher Kraft und Geschwindigkeit, die Dutzende oder Hunderte Male wiederholt werden. Die dafür notwendige Energie wird durch unterschiedliche Energiesysteme bereitgestellt. Ein gut entwickeltes Energiesystem verhindert zu schnelle Ermüdung und trägt so zu kognitiven Leistungsfähigkeit bei. Aufmerksamkeit und Konzentration können länger aufrecht erhalten werden, die Reaktionsschnelligkeit bleibt höher, Verletzungsrisiken werden kleiner… Zusätzlich fördert und beschleunigt es Erholungsprozesse.

Welche Energiesysteme für die jeweilige Sportart bedeutsam sind leitet die Auswahl relevanter Tests für Assessment und Diagnostik.

Beitrag der Energiesysteme

Die Aktivität der Energiesysteme wird je nach Belastung angepasst: 

Für den ausdauernden Betrieb werden Fettsäuren mit dem verfügbaren Sauerstoff (aerob) verbrannt,

wird mehr und mehr Leistung angefordert, werden zusätzlich Kohlenhydrate als Energiequelle genutzt. Wird schliesslich maximale Leistung benötigt, erfolgt die kurzzeitige Bereitstellung von Energie aus den Kreatin-Phosphat-Speichern der Muskelzellen.

Bioenergie Energiesysteme Anteil

Energiebereitstellung in unterschiedlichen Sportarten

Energiesysteme in unterschiedlichen Sportarten

Funktionale Beweglichkeit ist die Fähigkeit, willkürlich kontrollierte Bewegungen mit der erforderlichen oder optimalen Beweglichkeit in den Gelenken auszuführen. Die Reichweite eines Gelenks und der umgebenen Muskeln und Geweben hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab.

Functional Range Assessment FRA

Objektive Maße der aktiven und passiven Bewegungskapazität eines Athleten für jedes einzelne Gelenk sind wichtig, um Trainingsreize gezielt auf die spezifischen Defizite des Athleten in der jeweiligen Sportart ausgerichtet werden. Neben gezielten Verbesserung von Bewegungseffizienz und Leistungssteigerung kann mit den Ergebnissen genauso an der Vorbeugung von Verletzungen gearbeitet werden.

Funktionale Beweglichkeit Gelenk Kraft Belastbarkeit OM

Für jeden Zweck der passende Typ

 
Fokus Werte
Isometric Mid-Thigh Pull (IMTP) Maximalkraft Unterkörper Peak Force, Rate of Force Development (RFD)
Counter Movement Jump (CMJ) Explosivkraft Unterkörper Sprunghöhe, Peak Power
CMJ mit zusätzlichen Gewicht Kraft-Geschwindigkeitsprofil Unterkörper Peak Power, Peak Velocity, Force-Veloctiy-Profile
Landmine Punch Throw Kraft-Geschwindigkeitsprofil Oberkörper Peak Power, Peak Velocity, Force-Veloctiy-Profile, Imbalances
Maximum Anaerobic Power (MAP) Explosive Energiebereitstellung Peak Power, Relative Average Power
Maximum Glycolytic Power (MGP) Kurzweilige Energiebereitstellung Peak Power, Average Power
Maximal Breathlessness Aerobe Ausdauer VO2max
10-5 Pogo Hop Reaktivkraft Unterkörper Peak Reactive Strength Index (RSI)
Isometric rotational core Rumpfstabilisation Peak Force, Imbalances
Neck-coupling strength Kopf und Nackenstabilisation Peak Force, Imbalances
Functional Range Assessment FRA Beweglichkeit des Gelenksystems Angle

Impressionen

EXS · ISO · SDS · FDS · RES · FRA · EMG · IP · SVT · ESD

Wird aktualisiert

Functional Range Conditioning Bewegungsregulation
Wichtig für Tanz und schmerzfreie Bewegungen: Aktive Beweglichkeit und Kontrolle von Gelenken

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