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Neurozentriertes Training
Bremsen lösen und das Potential des Gehirns besser ausschöpfen.
Neurozentriertes Training nutzt wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden aus den angewandten Neurowissenschaften. Es betrachtet Anatomie, Physiologie und Bewegungsabläufe aus einer gehirnbasierten Perspektive und vermittelt praxisorientierte Trainingsmaßnahmen zur Analyse und Beeinflussung spezifischer Funktionen des Nervensystems, um die Leistungsfähigkeit zu optimieren und Schmerzen zu reduzieren.
- bessere Bewegungsregulation
- störungsarme «klare« Informationen
- Präzision gestützt auf Assessment und Re-Assessment
- wissenschaftlich fundierte Methoden
- Bedrohungspotentiale und Schmerzen reduzieren
- Z-Health zertifiziert
Z-Health-Performance ist der Pionier der Neuroathletik und betrachtet Anatomie, Physiologie und Bewegungsregulation aus einer neurozentrierten Perspektive. Z-Health lehrt Methoden zur Beurteilung und Beeinflussung des Nervensystems, um Leistung zu steigern und Schmerzen zu reduzieren.
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Schmerz
Das Gehirn bewertet ständig alle Informationen aus der Umwelt und dem Körper. Wird eine Wahrnehmung als Bedrohung bewertet, fordert das Gehirn mit verschiedenen Signalen zur Verhaltensänderung auf, um das Risiko zu senken. Als Aufforderung nutzt es z.B. Schmerzen, Schwindel und Übelkeit.
Sensoren und Afferenzen
Selbst für einfache Aufgaben müssen über 600 Muskeln im Körper miteinander koordiniert werden. Die Möglichkeiten sind unendlich. Um Bewegungen optimal zu regulieren nutzt das Gehirn neben Erfahrungen, sensorische Informationen über Gelenke und Muskeln (Propriozeption), über Organe (z.B. Herz, Lunge…) und die Umwelt.
Merkmale
Exterozeption
Exterozeption ist die Aufnahme und Verarbeitung äusserer Informationen und Sinneseindrücke. Die externen Sinneswahrnehmungen des Menschen umfassen:
- Visuelle Wahrnehmung («Sehen»)
- Auditive Wahrnehmung («Hören»)
- Gustatorische Wahrnehmung («Schmecken»)
- Olfaktorische Wahrnehmung («Riechen»)
- Vestibuläre Wahrnehmung («Gleichgewichtssinn»)
- Sensibilität («Fühlen»)
Interozeption
Die Aufnahme und Verarbeitung interner Reize, Eindrücke und Informationen wird Interozeption genannt. Dazu gehört die Wahrnehmung von Verdauungsorganen, der Atmung, der Herzfrequenz, der Körpertemperatur und das Gefühl, dass der Körper und seine Teile zu einem selbst gehören.
Propriozeption
Die Propriozeption, auch Tiefensensibilität genannt, informiert das Gehirn unter anderem über die Spannung in Muskeln und Winkel von Gelenken. Das Gehirn integriert diese Information und kennt so die Stellung von Knochen relativ zueinander. Für die Bestimmung von Lage und Haltung des gesamten Körpers im Raum werden zusätzlich Informationen aus dem Gleichgewichtsorgan bzw. dem vestibulären System benötigt.
Auftrag Nr. 1 «Überleben sicherstellen»
Der wichtigste Auftrag des Nervensystems ist das Überleben sicherzustellen. Im Prinzip geht es dabei immer um das Erkennen von Gefahren und Bedrohungen auf Basis eingehender Information und Erfahrungen. Es geht um das Erkennen und Wiederkennen von Mustern.
Auftrag Nr. 2 «Planen und Ausführen von komplexen Bewegungen»
Wir haben ein Gehirn aus nur aus einem einzigen Grund - und das ist, anpassungsfähige und komplexe Bewegungen zu produzieren. Bewegung ist die einzige Möglichkeit, die Welt um uns herum zu beeinflussen ...Daher ist es wichtig zu verstehen, das Gedächtnis, Kognition und sensorische Verarbeitung, nur aus einem bestimmten Grund da sind - und dieser Grund ist Handeln [und Bewegen].
Prof. Dr. Daniel Wolpert, Zuckerman Institute, Columbia University, New York City
Funktionale Beweglichkeit
Funktionale Beweglichkeit ist die Fähigkeit, willkürlich kontrollierte Bewegungen mit der erforderlichen oder optimalen Beweglichkeit in den Gelenken auszuführen. Die Reichweite eines Gelenks und der umgebenen Muskeln und Geweben hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab.
Functional Range Assessment FRA
Objektive Maße der aktiven und passiven Bewegungskapazität eines Athleten für jedes einzelne Gelenk sind wichtig, um Trainingsreize gezielt auf die spezifischen Defizite des Athleten in der jeweiligen Sportart ausgerichtet werden. Neben gezielten Verbesserung von Bewegungseffizienz und Leistungssteigerung kann mit den Ergebnissen genauso an der Vorbeugung von Verletzungen gearbeitet werden.
Schmerzen
Schmerz ist eine Schutzfunktion des Nervensystems. Kulturelle Überlieferungen, mechanistisches Menschenbild und – in der Medizin vorherrschende – Dualismus rund um Schmerzen führen immer noch dazu, einen Schmerz als Informationsquelle zu nutzen, was im Körper passiert. Aus Sicht der aktuellen Neurowissenschaften ist dies eine falsche Annahme und die Hauptursache für anhaltende Schmerzen, teure und nachhaltige Therapien für die meisten Menschen.
Für jeden Zweck der passende Typ
| Fokus | Typische Ziele | |
|---|---|---|
| Rehabilitation | Sensorik | Wiederherstellen Bewgungsregualation nach Verletzung |
| Wiedererlernen | Sensorik | Wiederherstellen Bewgungsregualation nach Inaktivität |
| Funktionale Beweglichkeit | Aktive Beweglichkeit | Aktiv kontrollierte Beweglichkeit |
| Augenbewegungen | Augenbewegungen | Flüssige Folgebewegungen, Blickstabilisierung |
| Sehen | Foveal und Peripheres Sehen | Scharfes Sehen, Peripheres Sehen |
| Gleichgewicht | Gleichgewichtssystem | Körperlage im Raum und Beschleunung, Haltung, Stabilität |
| Atmung | Atemregulatioe | Energie, emotionale Inteligenz, Aktivierung |
| Schmerzreduktion | Schmerzreduktion | Bedrohungspotentiale reduzieren |
| Assessment und Diagnostik | Analyse | Präzision, Effektivität und Risikominderung |