Athletik

Athletiktraining

Athletik ist ein dominanter Erfolgsfaktor

Konditionell leistungsfähige und bewegungseffiziente Athletinnen haben die größten Erfolgsaussichten in allen Sportarten. Technische und taktische Fähigkeiten können während eines Wettkampfs nur genutzt werden, wenn alle Strukturen – Muskeln, Gewebe, Gelenke, Nervensystem und «mentale Muskeln» – zur Erzeugung und Kontrolle von Bewegungen optimal entwickelt sind.

Strukturiertes Athletik- und Konditionstraining berücksichtig daher 2 sich ergänzende Perspektiven. Einerseits die Optimierung von Konditionen, Koordination und Beweglichkeit zur Steigerung der Erfolgsaussichten in allen Wettkämpfen, an denen die Athletin teilnimmt. Andererseits adjuvantes (unterstützendes) Training bei dem sichergestellt wird, dass die Athletin die notwendigen Voraussetzungen und Belastbarkeit hat, um den Belastungen aus Training und Wettkampf mit Spaß, Freude und ohne Verletzungen zu widerstehen.

4 Sportartspezifische Optimierung

Optimierung der spezifischen konditionellen und koordinativen Leistungsfähigkeit um im Wettkampf erfolgreich zu sein.

3 Strukturen und Belastbarkeit entwickeln

Entwickeln der konditionellen und koordinativen Strukturen als Voraussetzung die Belastungen in sportartspezifischen Training und Wettkampf gesund und mit Spaß zu erleben.

2 Erholung

Erholung und ist ein integraler Bestandteil des Trainings und essentiell für die Wiederherstellung und Verbesserung der physischer und psychischen Strukturen.

1 Gesundheit

Gesundheit ist die grundlegende Voraussetzung für das Erreichen und langfristige Aufrechterhalten sportlicher Spitzenleistungen und Erfolgsaussichten.

1 Kraft

Maximalkräftige und langsame Bewegungen [1] bis zu sehr schnell ausgeführten Bewegungen mit wenig Krafteinsatz [3].

2 Ausdauer

Energiesysteme sorgen für die kurz-, mittel- und langfristige Aufrechterhaltung von Kraft und Schnelligkeit.

3 Schnelligkeit

Die Geschwindigkeit mit der Kraft aufgebaut und Bewegungen ausgeführt werden – von maximalkräftigen und langsamen Bewegungen bis zu sehr schnell ausgeführten Bewegungen mit wenig Krafteinsatz.

Beweglichkeit und Koordination

Beweglichkeit und Koordination sind Grundlage und Zubringer für alle konditionellen Faktoren.

Merkmale

Das A und O von zielorientierten Athletik- oder Konditionstraining mit all seinen Facetten kann recht pragmatisch zusammenfasst werden: Hohe Leistungsfähigkeit in Deiner Sportart oder Tätigkeit, optimale Berücksichtigung Deiner aktuellen Belastbarkeit und ein Höchstmaß an Integration in Dein «normales» Training und Effizienz. Ein wesentlicher Punkt sind daher maßgeschneiderte Lösungen für Deine individuellen Bedürfnisse – denn kein Anspruch an Perfektion gleicht dem anderen: 100m Sprinter haben völlig andere Bedürfnisse als beispielsweise Tennisspieler, Boxer oder Powerlifter.

Viele Sportarten und Aktivitäten erfordern verschiedene Bewegungen mit hoher Kraft und Geschwindigkeit, die Dutzende oder Hunderte Male wiederholt werden. Die dafür notwendige Energie wird durch unterschiedliche Energiesysteme bereitgestellt. Ein gut entwickeltes Energiesystem verhindert zu schnelle Ermüdung und trägt so zu kognitiven Leistungsfähigkeit bei. Aufmerksamkeit und Konzentration können länger aufrecht erhalten werden, die Reaktionsschnelligkeit bleibt höher, Verletzungsrisiken werden kleiner… Zusätzlich fördert und beschleunigt es Erholungsprozesse.

Welche Energiesysteme für die jeweilige Sportart bedeutsam sind leitet die Auswahl relevanter Tests für Assessment und Diagnostik.

Beitrag der Energiesysteme

Die Aktivität der Energiesysteme wird je nach Belastung angepasst: 

Für den ausdauernden Betrieb werden Fettsäuren mit dem verfügbaren Sauerstoff (aerob) verbrannt,

wird mehr und mehr Leistung angefordert, werden zusätzlich Kohlenhydrate als Energiequelle genutzt. Wird schliesslich maximale Leistung benötigt, erfolgt die kurzzeitige Bereitstellung von Energie aus den Kreatin-Phosphat-Speichern der Muskelzellen.

Bioenergie Energiesysteme Anteil

Energiebereitstellung in unterschiedlichen Sportarten

Energiesysteme in unterschiedlichen Sportarten

Funktionale Beweglichkeit ist die Fähigkeit, willkürlich kontrollierte Bewegungen mit der erforderlichen oder optimalen Beweglichkeit in den Gelenken auszuführen. Die Reichweite eines Gelenks und der umgebenen Muskeln und Geweben hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab.

Functional Range Assessment FRA

Objektive Maße der aktiven und passiven Bewegungskapazität eines Athleten für jedes einzelne Gelenk sind wichtig, um Trainingsreize gezielt auf die spezifischen Defizite des Athleten in der jeweiligen Sportart ausgerichtet werden. Neben gezielten Verbesserung von Bewegungseffizienz und Leistungssteigerung kann mit den Ergebnissen genauso an der Vorbeugung von Verletzungen gearbeitet werden.

Funktionale Beweglichkeit Gelenk Kraft Belastbarkeit OM

Schmerz ist eine Schutzfunktion des Nervensystems. Kulturelle Überlieferungen, mechanistisches Menschenbild und – der in der Medizin vorherrschende – Dualismus rund um Schmerzen führen immer noch dazu, einen Schmerz als Informationsquelle zu nutzen, was im Körper passiert. Aus Sicht der aktuellen Neurowissenschaften ist dies eine falsche Annahme und die Hauptursache für anhaltende Schmerzen, teure und nachhaltige Therapien für die meisten Menschen.

Schmerz sichert das Überleben. Dafür interpretiert das Gehirn jede Wahrnehmung. Wenn das Gehirn z.B. wahrnimmt, dass eine Gefahr für Körpergewebe, Gelenke usw. besteht, gibt es «Schmerzen» aus. Dieses Ausgabesignal ist eine Aufforderung unser Verhalten zu ändern, um die Gefahr abzuwenden. Denn nur ein gesunder Mensch kann überleben. Dabei ist es unerheblich, ob das auslösende Ereignis physischer oder psychologischer Natur ist, wenn das Gehirn es als Bedrohung bewertet, «produziert» es eine Antwort – und die kann Schmerz oder eine andere Form haben. Beispiele sind Unwohlsein, Schwindel, Herunterfahren des Immunsystems…

Für jeden Zweck der passende Typ

Fokus Typische Ziele
Muskelwachstum (Hypertrophie) Zunahme Muskelmasse Aussehen, Bodybuilding, Fettabbau
Stabilität Stabilisation von Körperteilen Körperhaltung, Gelenkstabilisation, Schmerzreduktion
Kraft Kraft und Gewebebelastbarkeit Kraft, Gelenkstabilisation, Schmerzreduktion
Funktionale Beweglichkeit Aktiver Gelenkspielraum Beweglichkeit, Gelenkstabilisation, Schmerzreduktion
Ausdauer und Fitness Herz-Kreislauf-Leistung Mehr Energie, Erholungsfähigkeit, Langlebigkeit
Neuroathletik Gehirn, Sinnesorgane Gleichgewicht, Kraft, Körperhaltung, Schmerzen
Mentaltraining Psychische Funktionseinheiten Verhaltenänderung, Zielsetzung, Motivation
Ernährungsberatung Unterstützung aller Ziele Energie, Muskel-/Kraftaufbau
Blood Flow Restricted Training Zunahme Muskelmasse Aussehen, Bodybuilding, Fettabbau
Assessment und Diagnostik Analyse Präzision, Effektivität und Risikominderung

Impressionen

EMG Screeningdiagnostik und Biofeedbacktraining 10
Assessment und Diagnostik

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