Einsatzkräfte

Einsatzkräfte

365 Tage Belastung und Höchstleistung

Die Herausforderungen bei Rettung, Polizei, Feuerwehr und anderen Einsatzkräften sind sehr vielfältig. Oft fordern einzigartige unvorhersehbare Situation gute Auffassungsgabe und Handlungsschnelligkeit. Genauso häufig sind die immer gleichen Bewegungsaufgaben auszuführen: Gehen, Laufen, Lasten oder Personen heben… Diese Bewegungen werden durch Schutzausrüstung erschwert. Biomechanisch und neuromuskulär effiziente und gesunde Bewegungsmuster teils stark behindert – auf die Dauer und durch die Wiederholungshäufigkeit folgen Begleiterscheinungen, wie Anpassungen der Anatomie und des Nervensystems.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sind athleten-zentrierte und interdisziplinäre Trainingsmodelle am Besten geeignet und AIM2X als Partner zu jeder Zeit und unter allen Bedingungen der perfekte Begleiter für Einsatzkräfte – vor und nach dem Einsatz. 

Zuverlässige Sensoren

Während eines Einsatzes und Übungen benötigt das Gehirn Informationen für Orientierung und erfolgversprechende Handlungsplanung und -ausführung.

Sensoren wie Augen, Gleichgewicht oder die Nerven in Muskeln und Gelenken müssen dem Gehirn zuverlässige Informationen liefern. Ohne «saubere» korrekte Informationen nimmt die Erfolgswahrscheinlichkeit von Handlungen ab, das Unfallrisiko steigt. Das Gehirn reagiert oft mit Unwohlsein, Schwindelgefühl oder Schmerzen in (unerklärlichen) Körperregionen.

Einsatzgebiete auch bei der Feuerwehr

Ausrüstung und Bewaffnung

Schutzausrüstung und Bewaffnung stören bei der Gang- und Stützmotorik. Biomechanik und Nervensystem entwickeln Ausgleichsbewegungen und passen sich auf die Dauer unvorteilhaft an. Folgen sind Fehlhaltungen mit anschliessenden Überlastungsschäden, verringerter Stabilität beim Gehen und der Kraftübertragung zwischen Ober- und Unterkörper.

Diese sichtbaren Veränderungen führen zwangsläufig auch zu  Anpassungen unterschiedlicher Gehirnregionen, denen man rechtzeitig entgegenwirken sollte.

Einsatzkräfte wie der Polizist müssen täglich mit Bewegungseinschränken durch Ausrüstung umgehen.

Belastbarkeit und stabile Haltung

Häufiges Knien oder Bergen schwerer Patienten in biomechanisch ungünstigen Haltungen belasten den Bewegungsapparat stark.

Die Entwicklung einer optimal ausgeprägten Stütz- und Haltemuskulatur ist daher unerlässlich für eine lange gesunde und schmerzfreie Ausübung der Tätigkeit.

Merkmale

Viele Sportarten und Aktivitäten erfordern verschiedene Bewegungen mit hoher Kraft und Geschwindigkeit, die Dutzende oder Hunderte Male wiederholt werden. Die dafür notwendige Energie wird durch unterschiedliche Energiesysteme bereitgestellt. Ein gut entwickeltes Energiesystem verhindert zu schnelle Ermüdung und trägt so zu kognitiven Leistungsfähigkeit bei. Aufmerksamkeit und Konzentration können länger aufrecht erhalten werden, die Reaktionsschnelligkeit bleibt höher, Verletzungsrisiken werden kleiner… Zusätzlich fördert und beschleunigt es Erholungsprozesse.

Welche Energiesysteme für die jeweilige Sportart bedeutsam sind leitet die Auswahl relevanter Tests für Assessment und Diagnostik.

Beitrag der Energiesysteme

Die Aktivität der Energiesysteme wird je nach Belastung angepasst: 

Für den ausdauernden Betrieb werden Fettsäuren mit dem verfügbaren Sauerstoff (aerob) verbrannt,

wird mehr und mehr Leistung angefordert, werden zusätzlich Kohlenhydrate als Energiequelle genutzt. Wird schliesslich maximale Leistung benötigt, erfolgt die kurzzeitige Bereitstellung von Energie aus den Kreatin-Phosphat-Speichern der Muskelzellen.

Bioenergie Energiesysteme Anteil

Energiebereitstellung in unterschiedlichen Sportarten

Energiesysteme in unterschiedlichen Sportarten

Funktionale Beweglichkeit ist die Fähigkeit, willkürlich kontrollierte Bewegungen mit der erforderlichen oder optimalen Beweglichkeit in den Gelenken auszuführen. Die Reichweite eines Gelenks und der umgebenen Muskeln und Geweben hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab.

Functional Range Assessment FRA

Objektive Maße der aktiven und passiven Bewegungskapazität eines Athleten für jedes einzelne Gelenk sind wichtig, um Trainingsreize gezielt auf die spezifischen Defizite des Athleten in der jeweiligen Sportart ausgerichtet werden. Neben gezielten Verbesserung von Bewegungseffizienz und Leistungssteigerung kann mit den Ergebnissen genauso an der Vorbeugung von Verletzungen gearbeitet werden.

Funktionale Beweglichkeit Gelenk Kraft Belastbarkeit OM

Schmerz ist eine Schutzfunktion des Nervensystems. Kulturelle Überlieferungen, mechanistisches Menschenbild und – in der Medizin vorherrschende – Dualismus rund um Schmerzen führen immer noch dazu, einen Schmerz als Informationsquelle zu nutzen, was im Körper passiert. Aus Sicht der aktuellen Neurowissenschaften ist dies eine falsche Annahme und die Hauptursache für anhaltende Schmerzen, teure und nachhaltige Therapien für die meisten Menschen.

Neurologie

Das Gehirn bewertet ständig alle Informationen aus der Umwelt und dem Körper. Wird eine Wahrnehmung als Bedrohung bewertet, fordert das Gehirn mit verschiedenen Signalen zur Verhaltensänderung auf, um das Risiko zu senken. Als Aufforderung nutzt es z.B. Schmerzen, Schwindel und Übelkeit.

Gehirn als Teil des zentralen Nervensystems, peripheres Nervensystem, Rezeptoren (Sensoren) und Effektoren (Muskeln)

Für jeden Zweck der passende Typ

Fokus Typische Ziele
Muskelwachstum (Hypertrophie) Zunahme Muskelmasse Aussehen, Bodybuilding, Fettabbau
Stabilität Stabilisation von Körperteilen Körperhaltung, Gelenkstabilisation, Schmerzreduktion
Kraft Kraft und Gewebebelastbarkeit Kraft, Gelenkstabilisation, Schmerzreduktion
Funktionale Beweglichkeit Aktiver Gelenkspielraum Beweglichkeit, Gelenkstabilisation, Schmerzreduktion
Ausdauer und Fitness Herz-Kreislauf-Leistung Mehr Energie, Erholungsfähigkeit, Langlebigkeit
Neuroathletik Gehirn, Sinnesorgane Gleichgewicht, Kraft, Körperhaltung, Schmerzen
Mentaltraining Psychische Funktionseinheiten Verhaltenänderung, Zielsetzung, Motivation
Ernährungsberatung Unterstützung aller Ziele Energie, Muskel-/Kraftaufbau
Blood Flow Restricted Training Zunahme Muskelmasse Aussehen, Bodybuilding, Fettabbau
Assessment und Diagnostik Analyse Präzision, Effektivität und Risikominderung

Impressionen

Kraft · Entspannungstechniken · Biofeedback mit EMG

EMG Screeningdiagnostik und Biofeedbacktraining 10
Assessment und Diagnostik

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