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- e-Sports
e-Sports
Alle e-Sports sind Videospiele, aber nicht alle Videospiele sind e-Sports.
E-sports haben große Ähnlichkeiten mit dem traditionellen Sport-Ökosystem, beispielsweise Wettkämpfe und regulierte Ligen, Vereine, technisches Personal und professionelle Spieler. E-Sport fordert geistige und körperliche Fähigkeiten, die traditionellen Sportarten ähneln und gezielt trainiert werden können. Trainings- und Wettkampfbelastungen in e-Sports führen zu Fehl- und Überbelastungen sowie anderen gesundheitlichen Folgen.
- strukturierter, interdisziplinären Ansatz
- Berücksichtigung individuelle Bedürfnisse
- Präzision gestützt auf Assessment und Diagnostik
- neueste, wissenschaftlich fundierte Methoden
- Praxiserfahrung
- hohe Spezifität, Effektivität und Effizienz
Handlungsschnelligkeit
Handlungsschnelligkeit ist die Fähigkeit, auf Basis von visuellen, gedanklichen, technisch-taktischen und konditionellen Voraussetzungen situationsspezifisch schnell zu handeln. Informationen aufnehmen, verarbeiten und mit schnellen Bewegungen «Antworten» ist nicht nur in Shooter-Games wie Counter Strike wichtig.
Körperliche Aktivität
Wenn es um körperliche Aktivität geht, ist die Community stark durch E-Sport-Segmente unterteilt. Shooter-Player (z. B. CSGO) trainieren häufig. Körperliche Fitness trägt direkt zum Erfolg in ihrer Disziplin bei, während Spieler anderer Disziplinen wie z.B. League of Legends mehr Zeit am Game-Interface verbringen und mangelnde körperliche Aktivität Gesundheitsrisiken beinhaltet, die ihrerseits die indirekt die spielerische Leistung und allgemeines Wohlbefinden herabsetzen.
Merkmale
Abnehmen und Körperzusammensetzung
Muskelmasse aufbauen
Stabilität und Kraft
Ausdauer und Fitness
Viele Sportarten und Aktivitäten erfordern verschiedene Bewegungen mit hoher Kraft und Geschwindigkeit, die Dutzende oder Hunderte Male wiederholt werden. Die dafür notwendige Energie wird durch unterschiedliche Energiesysteme bereitgestellt. Ein gut entwickeltes Energiesystem verhindert zu schnelle Ermüdung und trägt so zu kognitiven Leistungsfähigkeit bei. Aufmerksamkeit und Konzentration können länger aufrecht erhalten werden, die Reaktionsschnelligkeit bleibt höher, Verletzungsrisiken werden kleiner… Zusätzlich fördert und beschleunigt es Erholungsprozesse.
Welche Energiesysteme für die jeweilige Sportart bedeutsam sind leitet die Auswahl relevanter Tests für Assessment und Diagnostik.
Beitrag der Energiesysteme
Die Aktivität der Energiesysteme wird je nach Belastung angepasst:
Für den ausdauernden Betrieb werden Fettsäuren mit dem verfügbaren Sauerstoff (aerob) verbrannt,
wird mehr und mehr Leistung angefordert, werden zusätzlich Kohlenhydrate als Energiequelle genutzt. Wird schliesslich maximale Leistung benötigt, erfolgt die kurzzeitige Bereitstellung von Energie aus den Kreatin-Phosphat-Speichern der Muskelzellen.
Energiebereitstellung in unterschiedlichen Sportarten
Funktionale Beweglichkeit
Funktionale Beweglichkeit ist die Fähigkeit, willkürlich kontrollierte Bewegungen mit der erforderlichen oder optimalen Beweglichkeit in den Gelenken auszuführen. Die Reichweite eines Gelenks und der umgebenen Muskeln und Geweben hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab.
Functional Range Assessment FRA
Objektive Maße der aktiven und passiven Bewegungskapazität eines Athleten für jedes einzelne Gelenk sind wichtig, um Trainingsreize gezielt auf die spezifischen Defizite des Athleten in der jeweiligen Sportart ausgerichtet werden. Neben gezielten Verbesserung von Bewegungseffizienz und Leistungssteigerung kann mit den Ergebnissen genauso an der Vorbeugung von Verletzungen gearbeitet werden.
Schmerzen
Schmerz ist eine Schutzfunktion des Nervensystems. Kulturelle Überlieferungen, mechanistisches Menschenbild und – in der Medizin vorherrschende – Dualismus rund um Schmerzen führen immer noch dazu, einen Schmerz als Informationsquelle zu nutzen, was im Körper passiert. Aus Sicht der aktuellen Neurowissenschaften ist dies eine falsche Annahme und die Hauptursache für anhaltende Schmerzen, teure und nachhaltige Therapien für die meisten Menschen.
Schmerz sichert das Überleben. Dafür interpretiert das Gehirn jede Bedrohung als Schmerz. Wenn das Gehirn z.B. wahrnimmt, dass eine Gefahr für Körpergewebe, Gelenke usw. besteht, gibt es «Schmerzen» aus. Dieses Signal ist eine Aufforderung unser Verhalten zu ändern, um die Gefahr abzuwenden. Denn nur ein gesunder Mensch kann überleben. Dabei ist es unerheblich, ob da auslösende Ereignis physischer oder psychologischer Natur ist, wenn das Gehirn es als Bedrohung bewertet, gibt es «produziert» es eine Art von Schmerzen.
Für jeden Zweck der passende Typ
| Fokus | Typische Ziele | |
|---|---|---|
| Stabilität | Stabilisation von Körperteilen | Körperhaltung, Gelenkstabilisation, Schmerzreduktion |
| Handlungsschnelligkeit | Augenbewegungen, Reaktion | ANzahl erfolgreicher Spielaktionen erhähen |
| Funktionale Beweglichkeit | Aktiver Gelenkspielraum | Beweglichkeit, Gelenkstabilisation, Schmerzreduktion |
| Ausdauer und Fitness | Herz-Kreislauf-Leistung | Mehr Energie, Erholungsfähigkeit, Langlebigkeit |
| Neuroathletik | Gehirn, Sinnesorgane | Gleichgewicht, Kraft, Körperhaltung, Schmerzen |
| Mentaltraining | Psychische Funktionseinheiten | Verhaltenänderung, Zielsetzung, Motivation |
| Ernährungsberatung | Unterstützung aller Ziele | Energie, Muskel-/Kraftaufbau |
| Ergonmie | Fehlbelastungen vermeiden | Vorbeugung von Verletzungen |
| Assessment und Diagnostik | Analyse | Präzision, Effektivität und Risikominderung |
Impressionen